Ein Lauf. Zwei Länder. – Der Europamarathon

Stadtläufe erfreuen sich großer Beliebtheit und finden in zahlreichen Städten statt. Und doch ist der Europamarathon in der deutsch-polnischen Europastadt etwas ganz besonderes.

Die EU-Osterweiterung 2004 gab den Anstoß, einen europäischen Marathonlauf zu veranstalten. Mit einer Streckenführung durch das deutsche Görlitz und das polnische Zgorzelec ging das vergleichsweise einfach zu organisieren. Circa 600 Teilnehmer traten in vier unterschiedlichen Strecken an und machten die Laufveranstaltung zu einer gelungenen Premiere. 

In den Folgejahren wurde das Sportevent am ersten Juniwochenende immer professioneller und auch beliebter. Weitere Strecken und Disziplinen wie z.B. die 10km-Distanz (seit 2007) oder der 400m-Bambini-Lauf (seit 2012) sowie Wertungen für Tretroller und Einräder kamen hinzu und lockten immer mehr Sportler auf die Strecken der Europastadt. 2017 waren es 1.800, angefeuert von vielen Einwohnern und Fans entlang der Strecken. Zu den bekanntesten Teilnehmern zählt sicher die mehrfache Olympiasiegerin Claudia Pechstein, die schon dreimal mit Inlineskates teilnahm.

Besondere Unterstützung erfährt der deutsche Verein durch die Stadtverwaltung Zgorzelec. Neben der organisatorischen Hilfe stellt sie regelmäßig alle Sachpreise für die jeweils ersten drei Plätze. Und wenn es der Terminkalender zulässt, nimmt der Zgorzelecer Bürgermeister Rafal Gronicz schon mal gern selbst am Fackellauf teil, einer weiteren Laufveranstaltung in der Europastadt. Sport frei. 

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